Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland e.V
Almanya Türk Veli Dernekleri Federasyonu
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Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen zusammengeschlossenen Familienorganisationen zum Vorschlag des Finanzministeriums zum „Familienpaket“.

Keine „Schwarze Null“ auf dem Rücken der Familien

Berlin, 24. März 2015 – Die in der AGF zusammengeschlossenen Familienorganisationen lehnen den Vorschlag des Finanzministers zum „Familienpaket“ als unzureichend ab. Sie fordern das Bundeskabinett anlässlich der bevorstehenden Entscheidung auf, stattdessen den Koalitionsvertrag und die verfassungsrechtlichen Vorgaben orientiert an den Bedürfnissen der Familien umzusetzen.

„Was Herr Schäuble in puncto Kindergelderhöhung vorgeschlagen hat, geht an den Bedürfnissen der Familien völlig vorbei“ fasst die Vorsitzende der AGF, Christel Riemann-Hanewinckel, die Kritik der Verbände zusammen. „Es sieht so aus, als würde der Bundesfinanzminister seinen Haushalt auf dem Rücken der Familien sanieren.“

Ausschlaggebend für die Höhe des Kindergeldes ist das steuerfrei zu stellende Kinderexistenzminimum. Dieses hat sich bereits 2014 deutlich erhöht – allerdings ohne, dass das Kindergeld und der Kinderfreibetrag bisher entsprechend angehoben wurden. Die Anpassungspläne fallen vor diesem Hintergrund viel zu dürftig aus. Es ist höchste Zeit für eine verfassungsgemäße Besteuerung und – nach jahrelangem Stillstand trotz wiederholter Wahlversprechen – für eine entsprechende Kindergelderhöhung.

Die AGF kritisiert, dass in dem Entwurf die Erhöhung des steuerlichen Entlastungsbetrags für Alleinerziehende nicht aufgegriffen wird. „Dies ist eine schallende Ohrfeige für Alleinerziehende! Eine deutliche Anhebung ist nach elf Jahren Stagnation längst überfällig“, so Riemann-Hanewinckel weiter. „Dass die Finanzierung des erhöhten Entlastungsbetrages aus dem Budget der Familienministerin, also zu Lasten der Familien selbst, erfolgen soll, ist unglaublich.“

Die Erhöhung des Kinderzuschlags zur Unterstützung von Familien mit geringem Einkommen begrüßen die Familienorganisationen, leider profitieren Alleinerziehende kaum. Hier besteht grundsätzlicher Reformbedarf.

Bedauerlicherweise haben die Familienverbände den Gesetzentwurf des Finanzministers erst gar nicht zur Stellungnahme erhalten. Diese fehlende Beteiligung am demokratischen Verfahren kritisiert die AGF scharf. Es zeige einmal mehr, dass Familien bei dem sogenannten „Familienpaket“ offenkundig keine wirkliche Rolle spielen.

Ansprechpartner:
Sven Iversen, Geschäftsführer;
Tel.: + 49 (0) 30 29 028 25-71:
E-Mail: iversen@ag-familie.de

Der Türkische Elternverein Pinneberg hat am 22.03.2015 Nachwahlen für den Vorstand durchgeführt.

An der, durch den Bundesgeschäftsführer der FÖTED geleiteten, Mitgliederversammlung nahmen auch Vertreter/innen des Einwandererbund Elmshorn, sowie FÖTED-Bundesvorstandsmitglieder teil.

Der neue Vorstand des Türkischen Elternvereins Pinneberg e.V. nahm die folgende Aufgabenteilung vor:

Vorsitzende: Sema Scheib

Stellvertretende Vorsitzende: Nurcan Müller

Kassenwartin: Regina Nowak

Schriftführer: Peter Reimers

Beisitzer: Barış Karabacak

Ersatzmitglied: Halil Akkaya

Ersatzmitglied: Timur Arne Müller

Der Türkische Elternbund Lübeck e.V. hat am 08.03.2015, in Kooperation mit dem Verein Umut Yıldızı / Hoffnungsstern e.V., eine Informationsveranstaltung zum Thema „Pflegeeltern“ durchgeführt. An der Veranstaltung nahmen über 70 Personen sowie Konsul der Republik Türkei Berati Alver teil.

Mehrere Mitgliedsorganisationen der FÖTED haben zum „Internationalen Tag der Muttersprache“ Veranstaltungen durchgeführt.

Am Samstag, 21.02.2014 führten die Föderation Türkischer Elternvereine in Niedersachsen, der Türkische Elternverein in Berlin Brandenburg in Hannover und Berlin, sowie am Sonntag, 22.02.2015 die Föderation Türkischer Elternvereine in NRW Veranstaltungen zum „Internationalen Tag der Muttersprache“ durch . An den Veranstaltungen nahmen neben Vertreter_innen von Politik und Wissenschaft auch Diplomatische Vertreter_innen der Republik Türkei und weitere zahlreiche Interessierte teil.

Memorandum der „ATÖF-Föderation Türkischer Lehrervereine in Deutschland“ und „FÖTED-Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland“ zur Unterstützung der Muttersprache und Kultur der Kinder mit Türkisch als Muttersprache und Verbesserung der Stellung der türkischen Sprache im deutschen Bildungssystem.

21. 02.2015

Nach nunmehr als 60 Jahren Arbeitermigration ist die Stellung Deutschlands als Einwande-rungsland eine Tatsache. Die türkische Sprache ist hierzulande nach dem Deutschen die meistgesprochene Muttersprache und ist mittlerweile ein Bestandteil Deutschlands. Mehrsprachigkeit wird mittlerweile in Deutschland auch durch die staatlichen Institutionen anerkannt. In der 2013 überarbeiteten Stellungnahme der Kultusministerkonferenz (KMK) von 1999, sowie der gemeinsamen Erklärung der KMK mit Migrantenorganisationen im gleichen Jahr wurde festgestellt, dass die Mehrsprachigkeit ein Teil Deutschlands ist und die Sprachen, der Migrant/-innen unterstützt werden müssen.

Unsere Forderungen, für die Unterstützung der Sprache und Kultur türkischsprachiger Kinder, aus den o.g. Feststellungen heraus sind daher:

1.    Der Mutter-/Herkunftssprachenunterricht im Türkischen muss bereits in Kindergärten und Vorschulen angeboten werden.

2.    Türkisch muss von der Grundschule an, (als versetzungsrelevantes Fach und gleichberechtigt mit anderen Fächern) sowohl als mutter-/herkunftssprachlicher Unterricht, als auch als Wahlpflichtunterricht angeboten werden.

3.    Türkisch muss in das Register der Fremdsprachen aufgenommen und auch für Nichtmuttersprachler angeboten werden. Türkisch muss als Abiturfach bzw. Prüfungsfach zugelassen werden.

4.    Türkisch muss von für dieses Fach ausgebildeten Lehrer/-innen (mit geeigneten
Unterrichtsmaterialien) unterrichtet werden. Für die vorhandenen Lehrer/-innen
müssen die Bundesländer, die dafür notwendigen Fort-/Weiterbildungen anbieten.

5.    Die Anzahl der Universitäten/Hochschulen, die Türkisch in der Lehramtsausbildung anbieten, sollte nicht verringert, sondern vermehrt werden. In diesem Zusammenhang sollte das geplante Auslaufen des Lehramtsstudiums des Faches Türkisch an der Universität Hamburg zurückgenommen werden.

6.    Es sollte ein für alle Bundesländer gültiges Curriculum für den Türkischunterricht in der Lehramtsausbildung erstellt werden.